Monatsspruch Juni

Ihr Lieben!
Auch wenn jeder von uns sicherlich von Zeit zu Zeit zu klagen hat, mancher auch wirklich sein Päckchen zu tragen hat, so müssen wir uns doch ehrlich eingestehen, dass es uns in unserem Land gut geht.
Wir können uns sicher sein vor Repressionen durch den Staat, wir können zum Arzt gehen, wenn wir krank sind- und das (fast) immer kostenfrei. Wir können im Supermarkt die Dinge für unseren täglichen Hunger kaufen, wo es eigentlich nie Mangel an Lebensmitteln gibt. Und wir können uns auch immer mal wieder ein schönes Stück Kleidung kaufen. Wir können unser Gemeindehaus heizen. Und wir können unsere Gottesdienste feiern, ohne Angst um unsere Sicherheit. Wir können an Jesus glauben, ohne dafür um unser Leben oder unsere Karriere fürchten zu müssen.
In jedem unserer Gemeindebriefe veröffentlichen wir die Nachrichten des Missionswerkes „Open Doors“, die sich besonders für verfolgte Christen in aller Welt einsetzen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es tatsächlich, den Christen in der westlichen Welt immer wieder vor Augen zu führen, dass viele Geschwister um ihres Glaubens willen verfolgt, gedemütigt oder entrechtet werden. Und dass sie nötigst unsere Gebete brauchen. Regelmäßig ruft „Open Doors“ auch zu Unterschriftenaktionen oder Teilnahme an Petitionen auf. Denn wir können neben unseren Gebeten auch unsere Stimmen laut werden lassen und uns öffentlich für verfolgte Christen einsetzen.
Genau dazu ruft uns der Monatsspruch im Juni auf.
Vielleicht ist es gerade im Wonnemonat einmal mehr wichtiger nicht nur auf unsere Urlausplanung und den Wetterbericht zu achten, sondern auf die Not unserer Geschwister.
Sie brauchen die Gewissheit, dass sie nicht alleine in ihrem Kampf ums Überleben und für ihren Glauben stehen. Sie brauchen unsere Gebete und unsere Unterstützung, wo dies möglich ist.
„Open Doors“ ruft aber nicht nur zum Gebet für verfolgte Geschwister auf, sondern lässt sie oft selbst zu Wort kommen und darüber berichten, wo sie Gebetserhörung erleben und wie sie, trotz aller Repressalien, Jesus feiern und von ihm weitersagen.
Und das ist dann wieder ein ermutigendes, begeisterndes Zeugnis für uns.
So können wir uns als Geschwister gegenseitig zum Segen werden – und „stehen Hand in Hand, die sein Hand und Ruf verband… gehen Hand in Hand, Wanderer nach des Vaters Land!“
In diesem Sinne: Lasst uns für unser Geschwister im Gebet einstehen – und lasst euch besonders auf die Seite mit den Nachrichten von „Open Doors“ hinweisen.
Eure Birca Geitebrügge

