Aufgrund der Corona-Pandemie finden in der Friedenskirche

bis auf Weiteres keine Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppentreffen mehr statt.

Dies betrifft auch die Gruppentreffen der Anonymen Alkoholiker.

Wir sind weiterhin telefonisch oder per E-Mail

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Wir wünschen Gottes Segen und Bewahrung!

Ihre Friedenskirche Geesthacht

Trotz Mann – ein Frauen-Frühstücks-Jubiläum in Geesthacht!

Warum eigentlich nicht?! Das haben sich auch die Organisatorinnen des Frauenfrühstücks der EFG - Friedenskirche Geesthacht gedacht. Anlässlich des 15-jährigen Bestehens und des 30. Jubiläums der Frauenfrühstücksarbeit der Gemeinde hatte am 9. November 2019 mit Gerhard Schweimer erstmalig ein männlicher Referent Premiere. Im Mittelpunkt stand wieder ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, das eine Vielfalt kulinarischer Köstlichkeiten bot. Das Rahmenprogramm umfasste Musikstücke aus „Das Phantom der Oper“ und „Das fliegende Klassenzimmer“.

Gerhard Schweimer hatte sich als Referent mit der Frage beschäftigt: „Was sehe ich und wie werde ich gesehen?“. Der erfahrene Diakon und Seelsorger sprach über die Bedeutung der Selbstwahrnehmung im Umgang mit anderen Menschen. Er veranschaulichte seine Ausführungen anhand von verschiedenen „Brillen“ und nahm auch Bezug auf die thematisch abgestimmte Tischdeko. Anhand der Heilungserzählung des Lahmgeborenen (Apg. 3) verdeutlichte er, dass Gott die Menschen genau wahrnimmt und dass Gott sieht, was jeder Mensch wirklich braucht - auch, wenn wir selbst und andere das durch die eigenen „Ego- oder Frommen-Brillen“ nicht erkennen.

Die Frauenfrühstücke, die zweimal im Jahr stattfinden, sind mittlerweile ein besonderes Event, das stadtbekannt ist. Die 108 Plätze sind sehr begehrt und einige Tage nach Anmeldungsbeginn bereits ausgebucht.

Das 12-köpfige Organisationsteam der Frauenfrühstücksarbeit hat dabei viele „Sinne“ ihrer weiblichen Gäste im Blick – Schmecken, Riechen, Sehen, Hören und Fühlen. Dabei darf es in der Vorbereitung keine Kompromisse bei der Qualität und Gestaltung geben. Es ist zuallererst ein „Verwöhn-Frühstück“ und dazu wird den Gästen ein „sterneverdächtiges“ Gourmet-Frühstücksessen angeboten! Die Rezepte und Speisen werden stets neu zusammengestellt und vom Frauenfrühstücksteam persönlich zubereitet. Ein wichtiger „Vierklang“ ist außerdem die Auswahl der Referentinnen mit ihren lebenspraktischen Vortragsthemen, die zum jeweiligen Vortragsthema liebevolle und aufwendig abgestimmte Tischdekoration, ein zielgerichtetes auf das Thema oder die Referentinnen abgestimmtes Literaturangebot über den Gemeindebüchertisch und der musikalische Rahmen.

Die Gemeinde freut sich über diese segensreiche Arbeit und dass sie als „kleinere“ Gemeinde ein Format gefunden hat, viele unterschiedliche Gäste anzusprechen, die dadurch erstmalig Gemeindekontakt bekommen. Immer wieder wird der Wunsch an das Organisationsteam herangetragen, mehr als zweimal im Jahr dieses erfolgreiche Gemeindeformat anzubieten bzw. durchzuführen. Doch darunter würde, so sind sich das Organisationsteam und die Gemeindeleitung einig, bei der vorhandenen Gemeindestruktur mit 80 Mitgliedern die leidenschaftliche Arbeit des Frauenfrühstücksteams und die Qualität der notwendigen „Zutaten“ leiden. Daher behält dieses Gemeindeformat einen selbst verordneten Eventcharakter. Das über die Jahre gebildete große „Besucher-Netzwerk“ und der durch die Gemeinde-Frauenfrühstücksarbeit in der Stadt Geesthacht entstandene Bekanntheitsgrad hilft der Gemeinde, wenn sie zu anderen Gemeindeveranstaltungen mit einem anderen Format wie z. B. Adventsbrunch, Osterfrühstück, Kirchenkino, Erntedank- oder Straßenfest einlädt.

Das nächste Frauenfrühstück findet am 21. November 2020 statt. Es spricht Edelgard Jenner, Kommunikationstrainerin, Referentin in der Frauenarbeit, Mediatorin und Prädikantin aus Reinbek.

Diakonin

Sophie Knopp

        

Hier einige Eindrücke vom Frauenfrühstück am 9. November 2019:

Kulinarisches Buffet

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Tischdekoration zum Thema

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Liebe Leserinnen und Leser!

Blicken wir in unsere Gesellschaft oder auch in unser ganz persönliches Leben, dann haben wir oft den Eindruck, dass von uns verlangt wird, in allen Situationen unseres Lebens stark und souverän zu sein. Bloß keine Schwäche zeigen! So verschweigen wir womöglich, dass wir krank, traurig, schwach, verzweifelt, ausgebrannt oder ängstlich sind. Wir geben uns oft große Mühe, unser inneres Seelenleben vor anderen Menschen und oftmals sogar vor uns selbst zu verbergen, um nach außen hin eine heile Fassade zu wahren. Wie gut ist es dann, wenn wir unser Herz und unser Innerstes in solchen Momenten zumindest offen vor Gott ausschütten.

Doch auch unser Glaubensleben kann davon betroffen sein, dass wir nach außen hin unerschütterlichen Glauben demonstrieren und innerlich womöglich von Sorgen, Zweifeln und Ängsten geplagt werden. Vielleicht nehmen wir das selbst gar nicht wahr, weil wir Gott in unserem Leben ja fest und unerschütterlich vertrauen wollen.

In solchen Situationen können wir vom Vater des epilepsiekranken Jungen lernen (Markus 9, 14ff.). Er bringt seinen kranken Sohn mit der Bitte um Heilung zu Jesus. Nachdem die Jünger Jesu es nicht geschafft haben, seinen Sohn zu heilen, ist es nur menschlich, dass dem Vater Zweifel kommen. Als Jesus schließlich dazukommt, beschreibt der Vater ihm die Krankheitssymptome des Jungen und wendet sich mit einer verzweifelten Bitte an den Herrn: „wenn du aber etwas kannst, so habe Erbarmen mit uns und hilf uns!“ (V. 22). Das klingt nicht nach uneingeschränktem Vertrauen und unerschütterlichem Glauben. Darauf macht Jesus den Vater auch sogleich aufmerksam. Dabei sieht er aber auch in das von Sorge um sein krankes Kind erfüllte Herz des Vaters und er sieht, dass sich der Vater darum bemüht, fest daran zu glauben, dass Jesus sein Kind heilen kann und wird. Dem Vater wird bewusst, dass er diesen Glauben nicht aus eigener Kraft erwirken kann. Er braucht dazu Jesu Hilfe. So gesteht er aufrichtig vor dem Herrn ein: Ich will dir ja vertrauen und daran glauben, dass du meinen Sohn heilen kannst; aber bitte hilf mir, dass ich dir auch vertrauen kann! (V. 24).

Die Jahreslosung ermutigt uns, im Bezug auf unser inneres Seelen- und Glaubensleben ehrlich zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen und vor allem zu Gott zu sein! Ich wünsche uns für dieses neue Jahr sowie auch für alle weiteren Jahre unseres Lebens, dass wir dem Beispiel des Vaters des epilepsiekranken Kindes folgen und mit unserem mangelnden Vertrauen und unseren Glaubenszweifeln immer wieder unsere Zuflucht bei Jesus suchen und dass wir alles, was uns bewegt im Gebet ehrlich vor unseren mächtigen und gnädigen Gott bringen. Er hilft uns, ganz sicher!

Eure / Ihre Sophie Knopp

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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