Alles neu macht der Mai?

Veränderung prägt unser Leben. Vieles in unserem Leben hat sich in einer relativ kurzen Zeit verändert. Dort, wo wir Nähe gesucht haben, ist Abstand gefordert. Wir tragen Masken zum Schutz für uns und andere. Wir tragen innere und äußere Masken.

Wie gehen wir mit Veränderungen um? Wie geht unsere Seele damit um?

In seiner Predigt lädt uns Gerhard Schweimer ein, gemeinsam auf die Suche nach der Schutzkleidung für unsere Seele zu gehen. 

Du möchtest wissen, welche Kleidung Deine Seele strahlen lässt?

Dann hör doch mal rein! 😊

 

Datum 17.05.2020
Thema Alles neu macht der Mai?
Von Gerhard Schweimer
TextstelleKolosser 3, 12-17

 

 Oder schau dir den Video-Gottesdienst dazu an:

HIER klicken --- Video-Gottesdienst 17.05.2020

 

Liedempfehlungen zur Predigt:

Herzen die kalt sind wie Hartgeld - Instrumental (Orig. v. Jörg Swoboda) -
https://www.youtube.com/watch?v=OmRk3Yt4pvg
Du bist die Kraft, die mir oft fehlt (Studiochor Bergneustadt, Tina Pantli) –
https://www.youtube.com/watch?v=aLR4jtbAnsU
Welch ein Freund ist unser Jesus (Lothar Kosse) –
https://www.youtube.com/watch?v=yRjZMdQcH10
Zeig mir dein Gesicht (Sefora Nelson) –
https://www.youtube.com/watch?v=zVTqpl-rkTA
Deine Liebe (DMMK, Christine Pfeifle) –
https://www.youtube.com/watch?v=taXZrrZNqqc&list=RDtaXZrrZNqqc&start_radio=1&t=0

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(Bild:Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik - GEP)

 

Liebe Leserinnen und Leser,

einer der innersten Wünsche des Menschen ist es, wirklich verstanden, gesehen und angenommen zu werden - so, wie man ist. Im Kontakt mit anderen Menschen wird uns nicht selten unsere begrenzte Fähigkeit, den anderen wirklich zu verstehen, bewusst.

Das, was im Innersten eines Menschen vor sich geht, bleibt oft verschlossen. Manchmal bleibt es sogar der Person selbst unzugänglich. Zuweilen gibt es auch keine Worte, um zu beschreiben, was in unserem menschlichen Innern vor sich geht.

Zur Einweihung des Jerusalemer Tempels spricht der weise König Salomo ein langes Gebet. Er betet für sein Volk, das Volk Israel. Beim Lesen seiner Fürbitte entsteht der Eindruck, dass Salomo alle denkbaren Ereignisse und Verhaltensweisen des Volkes vor Gott bringen möchte. Salomo bemüht sich, sich in die Lage seiner Landsleute hineinzuversetzen und verschiedene potenzielle Geschehnisse und ihre Auswirkungen für die Menschen zu bedenken.

So betet er: „Wenn eine Hungersnot oder Pest oder Dürre oder Getreidebrand oder Heuschrecken oder Raupen im Lande sein werden oder sein Feind im Lande seine Städte belagert oder irgendeine Plage oder Krankheit da ist – wer dann bittet und fleht, es sei jeder Mensch oder dein ganzes Volk Israel, die da ihre Plage spüren, jeder in seinem Herzen, und breiten ihre Hände aus zu diesem Hause, so wollest du hören im Himmel, an dem Ort, wo du wohnst, und gnädig sein und schaffen, dass du jedem gibst, wie er gewandelt ist, wie du sein Herz erkennst – denn du allein kennst das Herz aller Menschenkinder –, auf dass sie dich fürchten allezeit, solange sie in dem Lande leben, das du unsern Vätern gegeben hast“ (V. 37-39).

Salomo befiehlt Gott seine Landsleute an. Er weiß, dass der HERR allein das Herz aller Menschenkinder kennt. Über das Sichtbare hinaus, schaut Gott jedem einzelnen Menschen tief ins Herz. Er hört auch die unausgesprochenen, leisen Herzensgebete und er weiß genau, wie es in uns Menschen aussieht.

Das ist eine hilfreiche und tröstliche Gewissheit. Sie hilft uns, wenn uns das Innere unseres Gegenübers verschlossen bleibt und wir ihn oder sie nicht wirklich verstehen. Sie hilft uns aber auch, wenn wir selbst nicht genau wissen, wie es in uns aussieht. Im Durcheinander unserer Gedanken, Gefühle, Motive, Haltungen, Reaktionen, Entscheidungen usw. behält Gott stets den Überblick.

So lasst uns den Blick auf Gott richten, der allein die Herzen aller Menschen kennt. Lasst uns aber auch, gerade in dieser Zeit, unsere Mitmenschen nicht aus dem Blickfeld verlieren, mit ihnen in Verbindung bleiben und für sie beten, wie Salomo es getan hat.

Eure / Ihre Sophie Knopp

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Liebe Leserinnen und Leser!

Blicken wir in unsere Gesellschaft oder auch in unser ganz persönliches Leben, dann haben wir oft den Eindruck, dass von uns verlangt wird, in allen Situationen unseres Lebens stark und souverän zu sein. Bloß keine Schwäche zeigen! So verschweigen wir womöglich, dass wir krank, traurig, schwach, verzweifelt, ausgebrannt oder ängstlich sind. Wir geben uns oft große Mühe, unser inneres Seelenleben vor anderen Menschen und oftmals sogar vor uns selbst zu verbergen, um nach außen hin eine heile Fassade zu wahren. Wie gut ist es dann, wenn wir unser Herz und unser Innerstes in solchen Momenten zumindest offen vor Gott ausschütten.

Doch auch unser Glaubensleben kann davon betroffen sein, dass wir nach außen hin unerschütterlichen Glauben demonstrieren und innerlich womöglich von Sorgen, Zweifeln und Ängsten geplagt werden. Vielleicht nehmen wir das selbst gar nicht wahr, weil wir Gott in unserem Leben ja fest und unerschütterlich vertrauen wollen.

In solchen Situationen können wir vom Vater des epilepsiekranken Jungen lernen (Markus 9, 14ff.). Er bringt seinen kranken Sohn mit der Bitte um Heilung zu Jesus. Nachdem die Jünger Jesu es nicht geschafft haben, seinen Sohn zu heilen, ist es nur menschlich, dass dem Vater Zweifel kommen. Als Jesus schließlich dazukommt, beschreibt der Vater ihm die Krankheitssymptome des Jungen und wendet sich mit einer verzweifelten Bitte an den Herrn: „wenn du aber etwas kannst, so habe Erbarmen mit uns und hilf uns!“ (V. 22). Das klingt nicht nach uneingeschränktem Vertrauen und unerschütterlichem Glauben. Darauf macht Jesus den Vater auch sogleich aufmerksam. Dabei sieht er aber auch in das von Sorge um sein krankes Kind erfüllte Herz des Vaters und er sieht, dass sich der Vater darum bemüht, fest daran zu glauben, dass Jesus sein Kind heilen kann und wird. Dem Vater wird bewusst, dass er diesen Glauben nicht aus eigener Kraft erwirken kann. Er braucht dazu Jesu Hilfe. So gesteht er aufrichtig vor dem Herrn ein: Ich will dir ja vertrauen und daran glauben, dass du meinen Sohn heilen kannst; aber bitte hilf mir, dass ich dir auch vertrauen kann! (V. 24).

Die Jahreslosung ermutigt uns, im Bezug auf unser inneres Seelen- und Glaubensleben ehrlich zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen und vor allem zu Gott zu sein! Ich wünsche uns für dieses neue Jahr sowie auch für alle weiteren Jahre unseres Lebens, dass wir dem Beispiel des Vaters des epilepsiekranken Kindes folgen und mit unserem mangelnden Vertrauen und unseren Glaubenszweifeln immer wieder unsere Zuflucht bei Jesus suchen und dass wir alles, was uns bewegt im Gebet ehrlich vor unseren mächtigen und gnädigen Gott bringen. Er hilft uns, ganz sicher!

Eure / Ihre Sophie Knopp

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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