JL2026.jpeg

Ihr Lieben!

Ein neues Jahr beginnt.
Viele von uns nehmen sich etwas vor: gelassener werden, konsequenter, liebevoller, gesünder, mutiger. Wir möchten Dinge besser machen als im vergangenen Jahr. Und oft merken wir schon nach kurzer Zeit: Gute Vorsätze sind zerbrechlich. Alte Muster holen uns ein, Beziehungen bleiben schwierig, manches scheint festgefahren.
Die Jahreslosung 2026 spricht genau in diese Erfahrung hinein. Gott sagt nicht: „Streng dich mehr an“ oder „Mach endlich alles richtig“. Er sagt: „Siehe, ich mache alles neu.“ Nicht: Du musst. Sondern: Ich tue es. Diese Worte stehen am Ende der Bibel, in der Offenbarung des Johannes. Dort geht es nicht um einen kleinen Neustart oder kosmetische Korrekturen. Gott verheißt eine neue Wirklichkeit.
Wo wir keinen Ausweg mehr sehen, sieht Gott neue Wege.
Wo Beziehungen zerbrochen sind, ist für ihn Versöhnung möglich.
Wo Schuld und Scheitern schwer auf uns liegen, beginnt er neu.
Das entlässt uns nicht aus der Verantwortung – aber es nimmt uns die Last, alles aus eigener Kraft schaffen zu müssen. Unser Leben, unsere Gemeinde, unsere Welt liegen nicht in unseren Händen allein. Sie liegen in Gottes Händen. Und diese Hände sind schöpferisch, geduldig und voller Hoffnung.
Die Jahreslosung erinnert uns: Es gibt bei Gott keine endgültig ausweglosen Situationen. Kein „zu spät“. Kein „für immer verloren“. Und am Ende – das ist die große Verheißung – wird Gott selbst alles gut machen. Ganz. Neu.
So gehen wir in dieses Jahr nicht mit der Angst zu scheitern, sondern mit der Zuversicht, getragen zu sein. Nicht unsere Vorsätze haben das letzte Wort, sondern Gottes Zusage: Siehe, ich mache alles neu.

Eure Birca Geitebrügge